Kunstpfad Stationen

1.) "Die Badende", Plastik von Gisela Wiechmann, Höhe ca. 60 cm,   Polyesterguss, bemalt


Die Plastik steht im Wasser nahe dem Ufer auf einem Ponton. Sie zeigt eine verträumte Frau auf einem Badesteg.



2.) "Federskulpturen" von Gisela Wiechmann, Gänsefedern auf Drahtgerüsten, die an einer Baumgruppe an einem der Teiche im Stiftspark und auf der Wasseroberfläche installiert sind. 
Die Federn werden von Wind und Wasser bewegt und sind damit ein Symbol für Leichtigkeit und Freiheit. Zugleich sind sie gebunden und stationär.







3.) "Reflexionen", Spiegelplastik von Hella von Beckerath, auf einem Teich schwimmend Spiegelglas und Styropoor.




Die unregelmäßigen Formen der Spiegel greifen die Formen der Wasserbegrünung auf und reflektieren den Himmel und die Umgebung in Vertretung der Wasseroberfläche, die durch den Bewuchs nichts reflektieren kann.



4.) "Wasserbilder", 4 Großdrucke auf Plastikplane von Fotografien von Hella von Beckerath.





Hella von Beckerath beschäftigt sich schon seit Langem mit der Fotografie von Wasseroberflächen. Durch die Momentaufnahmen erstarren die in ständiger Bewegung begriffenen Wasseroberflächen und geben eine ungeahnte Farb- und Lichtstruktur preis. Die Großdrucke werden an den Stellen im Park aufgehängt, an denen sie entstanden sind, um die Betrachter anzuregen, genauer hin zu schauen.



5.) "Stiftspark", 4 Großdrucke von Ölgemälden von Barbara Mathis nach Motiven des Stiftsparks.







Die Gemälde sind im Atelier nach Fotografien aus dem Stiftspark entstanden und werden nun, auf großen Folien reproduziert, an die entsprechenden Stellen im Park aufgehängt. Die Gemälde geben eine andere Stimmung, Tages- oder Jahreszeit an, als die, in der sie der Betrachter sieht. So wird er auf den Wechsel in der Natur aufmerksam und erfährt, wie das, was er gerade selbst wahrnimmt, von der Künstlerin erlebt wurde.



6.) "Lichtcollage", Installation von Barbara Mathis, Acrylglas und Lichtfolien.


Alle Farben, die das Auge wahrnimmt, entspringen dem Licht. So wird die Collage aus durchscheinenden farbigen Folien selbst durch den jeweiligen Lichteinfall verändert, das farbige Licht verändert aber auch die Umgebung, auf die es fällt.



"Kaleidoskop", Lichtobjekt von Barbara Mathis, Kunststoffrohren, Pappen, Spiegelfolie. Das Licht fällt durch die Rohre und bricht sich durch die Spiegelwirkung mannigfaltig, so dass im Inneren ein weites Bild entsteht.


7.) "Kaffeetafel", Klanginstallation an der Stifts-/ Gerichtseiche, Gemeinschaftsarbeit mit Timo Rath.




Die Stiftseiche war früher Treffpunkt der Stiftsdamen, die hier gerne ihren Kaffee tranken. Daher wird sie auch "Kaffeeeiche" genannt. Auch war sie Ort für manch verstohlenes Stelldichein. Zur Erinnerung an die schönen Stunden der Vergangenheit ist hier eine Klang-Collage zu hören mit den Geräuschen einer Kaffeetafel. Die Klanginstallation wird durch das Setzen auf die Bank gegenüber der Stifts-/ Gerichtseiche aktiviert.



8.) "Stein-Labyrinth", Entwurf: Barbara Mathis, Gemeinschaftsarbeit mit Bassumer Bürgern, die Feldsteine spendeten und mit ihren Namen und Sinnsprüchen gestalteten. 


Der meditative Weg durch das Stein-Labyrinth bietet eine Entschleunigungserfahrung der besonderen Art.




9.) "Baum*It", 2 künstlerisch gestaltete Holzbänke aus Eichenholz von Andreas Koch-Warnken, die zum Verweilen am Stein-Labyrinth einladen.





10.) "Land-Art", Gemeinschaftsarbeit, Objekte aus vorgefundenem Material, die Kommentare zu Vegetation und Umgebung geben und sich in den natürlichen Prozess von Werden und Vergehen einfügen.

















"Windorgel", Holzplastik von Barbara Mathis, Bambus, Federn, in einem Baum hängend singt sie das Lied des Windes.

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